Einsatz Nr. 002, Sonntag 12.01.2025, Alarm 15:54 Uhr
Sonntagnachmittag wurden wir zu einem Garagenbrand alarmiert. Bereits während der Anfahrt war von weitem eine schwarze Rauchsäule ersichtlich.
Vor Ort wurde eine in Vollbrand stehende Doppelgarage vorgefunden. Aufgrund der engen Bebauung drohte das Feuer bereits auf das angrenzende Wohnhaus und eine weitere Garage überzugreifen. Da anfänglich unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befinden und niemand die Türe öffnete, verschaffte man sich gewaltsam Zutritt und ein Trupp unter Atemschutz begann unverzüglich mit der Absuche des Hauses. Zeitgleich wurde mit zwei weiteren Trupps unter Atemschutz ein massiver Außenangriff gestartet, um ein vollständiges Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Ein vierter Trupp unter Atemschutz diente als Sicherheitstrupp. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Fenster der direkt angrenzenden Hausfassade durchgebrannt.
Aufgrund der drohenden Brandausbreitung und der schlechten Erreichbarkeit der vom Brand bedrohten Giebelseite des Wohnhauses, wurden durch den Einsatzleiter die Feuerwehren Frotzersricht und Stulln mit weiterem Atemschutz, sowie die Drehleiter der Feuerwehr Schwandorf nachgefordert.
Ein im Haus befindlicher Hund wurde durch den Atemschutztrupp ins Freie gerettet, Personen befanden sich zum Glück keine mehr im Gebäude. Durch das Setzen mehrerer Rauchvorhänge und einem gezielten Druckbelüften konnte die Brandeinwirkung auf ein Zimmer im Haus begrenzt werden. Eine komplette Rauchausbreitung im Gebäude konnte ebenfalls vermieden werden.
Die Doppelgarage und die darin abgestellten Gerätschaften und Fahrzeuge wurden jedoch durch den Brand komplett zerstört. Nachdem das Feuer abgelöscht war, wurden die Kräfte aus Frotzersricht, Stulln und Schwandorf aus dem Einsatz herausgelöst.
Für die umfangreichen Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Abschließend führten wir noch eine Gebäudesicherung durch, indem wir das durchgebrannte Fenster und die Haustüre provisorisch verschalten.
Der Bauhof Schwarzenfeld unterstützte während dem Einsatz mit Streusalz, um der Rutschgefahr aufgrund gefrierenden Löschwasser Herr zu werden.
Die Ermittlungen zur Brandursache haben die Polizeiinspektion Nabburg und die Kriminalpolizei Amberg übernommen.
Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken. Ein Dank gilt auch den Anwohnern, die uns mit kalten und heißen Getränken, sowie Kuchen versorgten.
Mit dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft war der Einsatz für uns nach knapp sechs Stunden beendet.
Eingesetzte Kräfte: FF Schwarzenfeld, FF Frotzersricht, FF Stulln, FF Schwandorf, Kreisbrandinspektion, Rettungsdienst, Polizei, Bauhof